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Nacht und Nebel

Die Mörder sind unter uns oder
Der Film, mit dem alles anfing (1945 – 56)

30. Januar 2020

Wolkenstein-Saal · Kulturzentrum am Münster - 19.30 bis 21.00 Uhr
Wessenbergstraße 43, Konstanz


Eintritt frei

Der Griff Nazideutschlands zur Weltmacht endete mit der totalen Niederlage und der Bilanz von 40 Millionen unschuldig Getöteter. Diese Schuld wurde von den Deutschen nie akzeptiert, sondern einer Bande von Kriminellen zugewiesen - „Hitler war‘s“. In der BRD hat sich diese Wahrheit nur in Form ununterbrochener Tabubrüche durchgesetzt. Sechs Fälle aus dieser 60jährigen Skandalgeschichte werden in der Vortragsreihe porträtiert. Das mehrfach preisgekrönte Dokumentarstück „Nacht und Nebel“ war der erste Film über das KZ Auschwitz und wurde 1955 von Alain Resnais gedreht. „Nacht und Nebel“ wurde ein Wendepunkt der Erinnerungspolitik und für 17/18jährige Jugendliche „zur ersten Konfrontation mit den Verbrechen des Dritten Reiches“ (Habbo Knoch).

Hannes Heer, Historiker, Publizist und Ausstellungsmacher verfasste zahlreiche Publikationen zur Geschichte des Nationalsozialismus, Krieg und Kriegserinnerung; er ist Träger der Carl von Ossietzky-Medaille.

Eine Veranstaltung von Initiative Stolpersteine für Konstanz und vhs Landkreis Konstanz e.V.