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Kulturwille ist Lebenswille. Das Vermächtnis der Komponisten im KZ Theresienstadt

Vortrag von Ruth Frenk

19. November 2015


vhs/Astoria-Saal - 19.30 bis 21.00 Uhr
Katzgasse 7, Konstanz


Der Name Theresienstadt wurde zum Synonym für die größte Propagandalüge der Nationalsozialisten. In der Zwangsgemeinschaft dieses Konzentrationslagers war fast die gesamte jüdische Kulturelite versammelt. Zunächst war jede kulturelle Betätigung illegal und von Strafen bedroht. Als das Lager zum „jüdischen Siedlungsgebiet“ deklariert wurde, erhielten die Theresienstädter Künstler das zynische Privileg, bis zu ihrer Ermordung nicht nur zur Unterhaltung ihrer Leidensgenossen beitragen zu dürfen, sondern auch als Statisten in einem groß angelegten Täuschungsmanöver mitwirken zu müssen. Der Vortrag beschäftigt sich unter anderem mit den Komponisten Viktor Ullmann, Hans Krása, Pavel Haas, sowie mit den Kabarett-Texten von u. a. Leo Strauss und Karel Švenk.

Schulklassen bitte um telefonische Anmeldung 07531-59 810

Eine gemeinsame Veranstaltung von  Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V. und vhs Konstanz-Singen e.V.