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Gesellschaft CJZ Konstanz e.V.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V.
Postfach 100627
78406 Konstanz

Fon 0 75 31 / 69 57 39 (Daniel Widmaier)

E-Mail gcjz.konstanz@googlemail.com
Homepage www.gcjz-konstanz.de

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit wollen genau das stärken, was sie in ihrem Namen tragen: Die Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden. Entstanden sind die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Unrechtsstaat. Begründet in einer biblischen Tradition folgen sie der Überzeugung, dass im politischen und religiösen Leben eine Orientierung nötig ist, die Ernst macht mit der Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne Unterschied des Glaubens, der Herkunft oder des Geschlechts.

In der Bundesrepublik gibt es mehr als 80 lokale und regionale Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Eine davon sitzt in Konstanz. Hier engagieren sich zurzeit rund 50 Menschen für die Ziele der Gesellschaft. Am 6. Mai 1964 wurde die als Verein organisierte Gesellschaft in Konstanz gegründet. Im Kern ging es immer darum Brücken zwischen Juden und Christen in Konstanz zu bauen. Dazu gibt es regelmäßige Veranstaltungen, die den interreligiösen Dialog vertiefen. Fest etabliert haben sich hier vor allem zwei Veranstaltungen: Die „Woche der Brüderlichkeit“ im Frühjahr und das Gedenken auf dem Konstanzer Friedhof am 9. November in Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938. Insgesamt engagieren sich derzeit rund 20.000 Mitglieder, Freunde und Förderer in den deutschen Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Für die weitere Verwirklichung der Ziele sucht die Konstanzer Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit neue Mitglieder.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit arbeitet kontinuierlich an einer Verstärkung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs. Bestimmte Punkte bleiben immer wichtig:

  •     Verständigung zwischen Christen und Juden bei gegenseitiger Achtung aller Unterschiede
  •     Erinnerung an die Ursprünge und Zusammenhänge von Judentum und Christentum
  •     Entfaltung freien, ungehinderten jüdischen Lebens in Deutschland
  •     Bewahrung der noch erhaltenen, vielfältigen Zeugnisse jüdischer Geschichte
  •     Achtung der Eigenständigkeit ethnischer Minderheiten
  •     Solidarität mit dem Staat Israel als jüdischer Heimstätte


Vorsitzende: Pfarrer Heinz Freudenberger, Ruth Frenk, Daniel Widmaier